Unsere Vision

Platoon powered by Team Germany und Jochen Schümann: Auftakt einer langfristig angelegten deutschen Segelplattform.

Auch wenn der America’s Cup noch immer im Gerichtsstand ist und auch weiterhin Austragungsdatum und -ort  des nächsten Cups ungewiss bleiben, arbeitet der mehrfache Olympiasieger und America’s Cup Gewinner Jochen Schümann ohne Pause an seinem ehrgeizigen Ziel: Er möchte auf lange Sicht ein erfolgreiches deutsches Team für den America’s Cup aufbauen. Hierzu der 53jährige: „Mit United Internet Team Germany hatten wir uns bereits eine gute Ausgangsposition geschaffen. Wir waren mit unserer Kampagne früh unterwegs und konnten sowohl im Segel- als auch im Designbereich gute und international erfahrene Leute unter Vertrag nehmen. Der Rechtsstreit hat uns dann allerdings einen Strich durch die Rechnung gemacht.“ Alle, die Jochen Schümann kennen, wissen, dass er sich von schwierigen Rahmenbedingungen jedoch nicht entmutigen lässt.

„Nach dem letzten America’s Cup – auch bedingt durch die erstmalige Teilnahme eines deutschen Teams – habe ich in Deutschland so etwas wie einen America’s Cup Aufschwung gespürt. Diesen gilt es nun aufzunehmen und fortzusetzen. Wir haben in Deutschland alles, um langfristig die Top-Teams im America’s Cup erfolgreich herauszufordern.“ Eine wichtige Rolle spielt für Jochen Schümann vor allem der Technologiestandort Deutschland: „Deutschland als Land der Hochtechnologien ist überaus attraktiv für internationale Topsegler, Designer und Techniker. Diese können bei uns als eine Art „Entwicklungshelfer“ ihre eigenen maritimen Kompetenzen und Erfahrungen einbringen und auf die neuesten Technologien der deutschen Industrie zurück greifen, um so ein leistungsstarkes, langfristig aufgestelltes deutsches Team zu formen. Das fördert auch die jungen deutschen Techniktalente, die von den Erfahrungen der Etablierten viel lernen können. Alles gemäß unseres Mottos: „International Campaign – German Brain“.

Schümann weiter „Mit Audi engagiert sich nun ein weiterer, internationaler Top-Konzern im Segelsport und mit adidas konnten wir einen zweiten großen Partner für unser Projekt gewinnen  – und das in Zeiten, wo es mit dem America’s Cup nicht so richtig weitergeht. Dies zeigt doch, dass die Faszination Segeln ungebrochen ist und der Sport nicht nur international gesehen, sondern vor allem in Deutschland eine attraktive, potente Marketingplattform darstellt.

Für den Weltsegler des Jahres 1996 stellt Platoon powered by Team Germany einen ersten Eckpfeiler auf dem Weg zum nächsten America’s Cup dar: „Unser Eigner und Skipper Harm Müller-Spreer teilt meine Ansicht, dass wir die Synergieeffekte zwischen dem America’s Cup und anderen hochkarätigen Serien –z.B. dem Audi Med Cup – nutzen müssen, um langfristig und vor allem dauerhaft eine Leistungsbasis in Deutschland für eine erfolgreiche America’s Cup-Teilnahme zu sichern. Und daran arbeiten wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln“.

Fortsetzung folgt!